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WM-Generalprobe in Sigulda mit Platz 14 misslungen:

Aber zweiter Lauf macht Geueke und Gamm Mut

Robin Geueke und David Gamm (BSC Winterberg)

 

Sigulda/Winterberg. (ske) Der Winterberger Doppelsitzer Robin Geueke und David Gamm hat beim Weltcup in Sigulda (Lettland) die Generalprobe für die 48. FIL Rennrodel-WM verpatzt. Auf dem anspruchsvollen und selektiven Eiskanal in Sigulda fuhren Geueke und Gamm auf den 14. Platz mit einem Rückstand von 1.463 Sekunden auf die Sieger Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl). Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) landeten auf dem vierten Platz.

Nach dem ersten Lauf der insgesamt 18 Doppelsitzer lagen Geueke und Gamm auf Rang 15, verbesserten sich im zweiten Durchgang um einen Platz. „Platz 14, aber nach dem letzten Lauf verlassen wir endlich mal mit positiver Stimmung die Bahn. Ab nach Hause“, heißt es auf der Homepage der beiden. In der Tat: Die Steigerung im zweiten Lauf war deutlich: Nach 43.037 Sekunden im ersten steigerten sich die Winterberger auf 42.545 Sekunden. Ungeachtet der Steigerung im zweiten Lauf erfüllten Geueke und Gamm aber nicht die Forderung von Bundestrainer Norbert Loch: „Da in Sigulda die unmittelbare MVorbereitung auf die WM in Winterberg beginnt, erwartete ich Top-Resultate. Diese Weltcup-Ergebnisse sind entscheidend für die WM-Startgruppen. Ziel muss es sein, sich in der Startgruppe 1, also in der Gruppe unter den besten sechs, wiederzufinden.“ Platz 14 auf der „ungeliebten Bahn in Sigulda“ war in dieser Weltcup-Saison mit bisher sechs Stationen das schlechteste Ergebnis für Geueke und Gamm. Das beste Ergebnis war der zweite Rang in Whistler, am Königssee waren sie Fünfte. Jetzt geht es für die beiden in die entscheidende Trainingsphase für die Heim-WM. Der Wettbewerb der Doppelsitzer steigt am Samstag (26. Januar). Einen Tag zuvor findet die Sprintentscheidung mit nur einem Lauf statt. Bei der letzten WM im Januar 2017 in Igls landeten Geueke und Gamm auf dem umjubelten Bronzerang. „Eine WM-Medaille auf unserer Heimbahn, das wäre das Größte“, so die beiden „Local Heroes“.

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