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Sophie Gerloff und Melina Cielaszyk setzen Glanzlicht

Weltmeisterin Cheyenne Rosenthal diesmal nicht ganz vorne


Oberhof/Winterberg.
(Bü) Für Rennrodlerin Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg lief es mit Platz sechs diesmal nicht ganz so gut wie an den letzten beiden Wochenenden, dagegen setzten ihre Vereinskollegin Sophie Gerloff und Melina Cielaszyk (BRC Hallenberg) mit einem erneuten Doppelsieg ein weiteres Glanzlicht. Das war die Bilanz des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) beim Junioren- und Jugend-A-Weltcup in Oberhof.

 Nach ihren Triumphen im Einsitzer und mit der Teamstaffel bei den Weltmeisterschaften in Innsbruck-Igls sowie beim Heim-Weltcup in der VELTINS-EisArena verzeichnete die 18-jährige Juniorin Rosenthal diesmal doch stattliche 0,777 Sekunden Rückstand auf Siegerin Jessica Degenhardt (Altenberg), die vor Tatiana Tcvetova (Russland) und Merle Fräbel (Suhl) gewann. Auf die Fünfte, Vanessa Schneider (Sonneberg/Schalkau), hatte Rosenthal lediglich zwei Hundertstelsekunden Rückstand. „Cheyenne unterliefen in beiden Durchgängen Fahrfehler an einer Schlüsselstelle und dann reicht es bei der starken Konkurrenz nicht mehr für einen Rang ganz vorne“, analysierte Landestrainerin Katja Haupt.

Anna Berreiter (Berchtesgaden) war im ersten Lauf auf dem Weg zur Bestzeit und stürzte dann im unteren Streckenabschnitt. Da es sich um das Weltcup-Finale handelte, vergab sie damit auch den Erfolg in der Gesamtwertung, die an Tcvetova ging. Hier wurde Cheyenne Rosenthal wie im Tagesklassement Sechste.

Ebenfalls bei den A-Jugendlichen rodelte der Doppelsitzer Henrik Altenhoff/Matteo Oberließen auf Position acht. Zwar erzielte das Duo vom BRC Hallenberg zweimal die zweitbeste Startzeit und war dabei nur langsamer als die am Ende ebenfalls ganz vorne notierten Russen Mikhail Karnaukhov/Iurii Chirva sowie Slava Popov/Anton Osipenko, aber dann schlichen sich Fehler ein. „Die beiden haben sich gut entwickelt. Es fehlt noch etwas die Konstanz“, sah Haupt jedoch auch hier die NWBSV-Sportler auf dem richtigen Weg.

Mit zweimaliger Start- und Laufbestzeit feierte die 16-jährige Gerloff einen souveränen Sieg bei der weiblichen Jugend A. „Das war sehr gut. Sophie und Melina haben einen großen Sprung gemacht und das Ergebnis von Winterberg bestätigt“, freute sich Trainerin Haupt. Gerade bei Melina Cielaszyk (15), die erst ihren zweiten Weltcup bestritt, sei das noch gar nicht geplant gewesen.

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