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Mariama Jamanka feiert mit Annika Drazek (BSC Winterberg) ersten Weltcup-Sieg

Anna Köhler (BSC Winterberg) fährt in Sigulda auf den dritten Platz

Annika Drazek

 

Sigulda/Winterberg. (ske) Das war ein Auftakt nach Maß für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittenverband beim ersten BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup presented by Veltins der neuen Saison. Im Frauenbob feierte Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) mit Anschieberin Annika Drazek vom BSC Winterberg am Freitag im lettischen Sigulda ihren ersten Weltcup-Sieg (1:42,68 Min.). Anna Köhler (BSC Winterberg) fuhr auf der selektiven, schmalen Bahn mit Anschieberin Lisa Sophie Gericke (Mitteldeutscher Sportclub/1:43,50) hinter den beiden Russinnen Sergeeva/Belomestnykh (1:43,29) auf Platz drei.

„Es war vor allem im zweiten Lauf eine brachiale Fahrt“, sagte Mariama Jamanka in der ARD. „Es ist eine sehr rabiate Bahn. Aber wir freuen uns mega, zumal wir im zweiten Lauf einen neuen Startrekord aufgestellt haben. Mit der Fahrt bin ich aber nicht hundertprozentig zufrieden.“ Annika Drazek meinte: „Besonders die Einfahrt in die Kurve 16 war sehr krass. Wir werden morgen einige blaue Flecken haben.“ Auf die Frage, ob die beiden auch in den kommenden Rennen zusammenfahren werden, antworteten sie: „Wir bleiben zusammen, das ist so geplant.“

Anna Köhler spürte „große Erleichterung“, nachdem sie am Donnerstag nicht trainieren konnte. „Die Bahn ist schwierig, aber wir kennen das aus Oberhof. Auch diese Bahn ist eine Rennrodel-Bahn. Auf jeden Fall haben wir mit dem dritten Platz ein Saisonziel erreicht.“ Für Anna Köhler (25) ist es der zweite Podiumsplatz im Weltcup. Am 6. Januar 2018 landete sie in Altenberg ebenfalls auf dem dritten Platz, damals mit Annika Drazek im Bob.

Bundestrainer René Spies freute sich über den glänzenden Auftakt: „Für Mariama ist der erste Weltcup-Sieg sehr wichtig. Jetzt kann sie das Thema, Olympiasiegerin ohne Weltcup-Sieg zu sein, abhaken. Das Eis war sehr hart, es war kälter als erwartet.“ Spies freute sich auch über Köhlers dritten Platz: „Mit Gold und Bronze sind wir gut in die neue Saison gestartet. Wir freuen uns jetzt auf die weiteren Rennen.“ Der dritte deutsche Schlitten mit Stephanie Schneider (BSC Sachsen-Oberbärenburg) und Ann-Christin Strack (Solitude Stuttgart) landete auf dem achten Platz. Im ersten Lauf war Schneider gestürzt und musste im zweiten Lauf ihre Anschieberin Maureen Zimmer gegen Ann-Christin Strack austauschen. „Es ist seine sehr anspruchsvolle Bahn, im Training hatten wir schon Materialprobleme“, meinte Schneider.

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