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Jacqueline Lölling und Alexander Gassner steigern sich deutlich

Park City/Winterberg. (Bü) Nach ihrem enttäuschenden Abschneiden zum Saison-Auftakt in Lake Placid (USA) mit den Rängen acht und 18 konnten sich Jacqueline Lölling und Alexander Gassner erheblich steigern. Die Skeleton-Asse des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) erreichten auf der zweiten Weltcup-Station im amerikanischen Park City die Plätze drei und sieben.

Die 22-jährige Lölling von der RSG Hochsauerland lag am Ende 23 hundertstel Sekunden hinter Tina Hermann (Königssee), die ihre Führung nach dem ersten Lauf nicht verteidigen konnte und den Sieg der um zwei Hundertstel schnelleren Russin
Elena Nikitina überlassen musste. 13. wurde Sophia Griebel (Suhl). Lölling, Welt- und Europameisterin sowie Weltcup-Gesamtsiegerin der Vorsaison, zeigte sich insgesamt zufrieden: „Das war ganz gut. Es war noch mehr drin, aber ich habe im zweiten Durchgang am Start und vor der Kurve zwölf Fehler gemacht.“ Vor den nächsten Aufgaben im olympischen Winter zeigte sie sich zuversichtlich: „Der Speed ist auf jeden Fall da. Mit den nächsten Rennen wird immer mehr Konstanz kommen.“

Der 28 Jahre alte Gassner vom BSC Winterberg war nach dem ersten Lauf im Utah Olympic Park Achter und konnte sich mit der sechstbesten Zeit im zweiten Durchgang um einen Rang verbessern. Dritter wurde Axel Jungk (Riesa) unmittelbar vor den zeitgleichen Christopher Grotheer (Oberhof) und Tomass Dukurs (Lettland). Jungk war zunächst nur Sechster, schob sich jedoch mit bester Start- und zweitbester Laufzeit im zweiten Durchgang nach vorne. Zu einem souveränen Erfolg fuhr Sungbin Yun (Südkorea), der in 48,50 Sekunden einen neuen Bahnrekord aufstellte. Bundestrainer Jens Müller zeigte sich mit Gassners Leistung einverstanden: „Platz sieben ist in Ordnung. Hier sind die Abstände so knapp, dass man mit einem kleinen Fahrfehler auch schnell mal auf Platz 14 zurückfallen kann.“

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