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Jacqueline Lölling und Alexander Gassner enttäuschen zum Weltcup-Auftakt

 

Lake Placid/Winterberg. (Bü) Für Jacqueline Lölling und Alexander Gassner, die Skeleton-Asse des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV), ist der Auftakt des Weltcups im amerikanischen Lake Placid nicht wie erhofft verlaufen. Während Lölling auf Rang acht landete, kam Gassner als 18. ins Ziel.

Die 22-Jährige von der RSG Hochsauerland hatte als Vierte des ersten Laufs den Platz auf dem Podest zunächst noch in Reichweite, doch mit der nach einem schweren Fehler nur zwölftschnellsten Zeit des zweiten Durchgangs fiel
sie deutlich zurück. Im Endklassement lag sie 0,62 Sekunden hinter Siegerin Janine Flock (Österreich), die im ersten Lauf ihren eigenen Bahnrekord auf 54,69 verbesserte. „Das hatte ich mir definitiv anders vorgestellt, aber ich habe zu viele Fehler gemacht“, sagte die Welt- und Europameisterin sowie Weltcup-Gesamtgewinnerin der Vorsaison aus Brachbach im Siegerland. Zwei Positionen hinter ihr kam beim Start in den olympischen Winter Tina Hermann (Königssee) ins Ziel, Sophia Griebel (Suhl) wurde 23. im Feld der 26 Damen.

Der 28 Jahre alte Gassner vom BSC Winterberg war nach dem ersten Durchgang auf der anspruchsvollen Bahn im US-Bundesstaat New York noch Elfter unter 31 Herren, rutschte aber mit der lediglich 20. Zeit des zweiten Laufs
noch weit ab. In der Gesamtabrechnung betrug sein Rückstand auf den lettischen Gewinner Martins Dukurs satte 2,53 Sekunden. Bundestrainer Jens Müller bemängelte Startzeiten und Materialabstimmung, die ein besseres Abschneiden verhindert hätten. Axel Jungk (Riesa) raste als Vierter nur knapp am Podium vorbei, Zehnter wurde Christopher Grotheer (Oberhof). Die Herren hatten mit einem Temperatursturz auf minus zwölf Grad zu kämpfen, nachdem in den Tagen zuvor milde Temperaturen eine ausreichende Zahl an Trainingsfahrten bei den Frauen und Männern unmöglich machten.

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