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Jacqueline Lölling rast mit 143 km/h zum ersten Saisonsieg

Alexander Gassner feiert als Fünfter bestes Saisonresultat

 

Whistler/Winterberg. (Bü) Jacqueline Lölling ist im dritten Rennen des Skeleton-Weltcups zu ihrem ersten Saisonsieg gerast. Damit eroberte die 22-Jährige von der RSG Hochsauerland auch die Führung in der Gesamtwertung. In einem glänzenden ersten Lauf blieb sie im kanadischen Whistler nur sechs hundertstel Sekunden über dem Bahnrekord und verteidigte ihre Führung trotz der nur 13. Zeit im zweiten Durchgang. Am Ende hatte sie 23 Hunderstel Vorsprung vor Jane
Channell (Kanada), weitere vier Hundertstel dahinter folgte Tina Hermann (Königssee) auf dem Bronzeplatz. Anna Fernstädt (Berchtesgaden) fuhr bei ihrem ersten Weltcup-Einsatz in dieser Saison auf den sechsten Rang.

Lölling erreichte auf der schnellsten Bahn der Welt Top-Speed in den unteren Streckenabschnitten, im ersten Lauf waren es 142,81 km/h. „Jacqueline hat im ersten Durchgang die Grundlage für ihren Erfolg gelegt“, freute sich Bundestrainer Jens Müller.

Alexander Gasser vom BSC Winterberg wurde auf der Olympiabahn von 2010 Fünfter und schaffte sein bisher stärkstes Saisonresultat. Eine Zehntelsekunde war er am Ende langsamer als Christopher Grotheer (Oberhof), der als bester Deutscher Vierter wurde. Auf Sieger Sungbin Sun betrug der Rückstand 1,13 Sekunden. Der zurzeit überragende
Südkoreaner stellte im ersten Lauf einen neuen Bahnrekord (51,99) auf. Axel Jungk (Riesa) machte im zweiten Durchgang noch drei Plätze gut und wurde schließlich Neunter zeitgleich mit dem Neuseeländer Rhys Thornbury.

„Das ist ein ganz gutes Ergebnis. Ich bin zufrieden. Allerdings hat Alex die Chance des geringen Zeitabstands aus dem ersten Lauf nicht genutzt“, kommentierte Coach Müller.

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