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Jacqueline Lölling holt EM-Bronze im Skeleton

Verpasst dabei Silber nur um zwei Hundertstel

 

Innsbruck/Winterberg. (Bü) Nur um winzige zwei hundertstel Sekunden hat Jacqueline Lölling den zweiten Platz im Weltcup und die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Innsbruck-Igls verpasst. „Das ist sehr ärgerlich“, sagte die Skeleton-Pilotin von der RSG Hochsauerland nach dem Rennen in der ARD. Doch als jeweilige Dritte tröstete sie sich: „Mein bisher bestes Weltcup-Ergebnis hier.“

In der Vorsaison hatte an gleicher Stelle Weltcup-Rang vier zu EM-Silber gereicht. Der kontinentale Titelkampf wurde in Tirol nachgeholt, nachdem er schon in der Vorwoche nach dem Race-in-race-Modus beim wegen der Schneemassen aber abgesagten Weltcup am Königssee hatte stattfinden sollen.

Mit der zweitbesten Zeit im zweiten Lauf verkürzte die 23-Jährige aus Brachbach zwar ihren Rückstand auf die russische Silber-Gewinnerin Elena Nikitina um acht Hundertstel, aber es reichte nicht mehr. Ganz vorne fuhr Janine Flock (Österreich) mit zweimaliger Laufbestzeit zu einem souveränen Heimsieg.

Zeitgleich mit Lölling war im zweiten Durchgang Sophia Griebel (Suhl), der damit noch ein großer Sprung von Position 15 auf neun (EM-Achte) gelang. Die Halbzeit-Siebte Tina Hermann (Königssee) verbesserte sich im zweiten Lauf von Platz sieben auf vier.

Der leichte Ärger der mit Bronze dekorierten Lölling über die ruppige, von ihr ohnehin nicht sonderlich geliebte Bahn und das knapp verpasste Silber, das „definitiv drin gewesen wäre“, verflog schnell bei dem Gedanken an die nächste Weltcup-Station am kommenden Freitag: „Jetzt freue ich mich auf glattes Eis in St. Moritz.“

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