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Geueke/Gamm machen großen Schritt nach vorn

Mit Platz zwei bisher bestes Weltcup-Ergebnis

Robin Geueke und David Gamm (BSC Winterberg)


Whistler/Winterberg.
(Bü) Auf der schnellsten Bahn der Welt haben Robin Geueke und David Gamm mit Rang zwei ihr bisher bestes Ergebnis im Rennrodel-Weltcup eingestellt. Das Doppel vom BSC Winterberg besaß einen großen Anteil an dem optimalen deutschen Abschneiden in Whistler (Kanada) und lag am Ende knapp zwei hundertstel Sekunden hinter den Siegern Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) sowie genau eine Hundertstel vor den drittplatzierten Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee). Nur auf ihrer Hausbahn im Hochsauerland waren der 26-jährige Sportsoldat und der drei Jahre jüngere Bundespolizist am 26. November 2016 schon einmal Zweite geworden – damals ebenfalls hinter Eggert/Benecken.

Geueke/Gamm lagen nach dem ersten Lauf an Position drei und erzielten auch in Durchgang zwei die drittbeste Zeit. Sie profitierten davon, dass die zur Halbzeit führenden Österreicher Thomas Steu/Lorenz Koller wegen eines fehlerhaften zweiten Laufs noch auf Rang vier abrutschten. Im ersten Durchgang verbesserten die Sauerländer in 38,403 Sekunden sogar den seit 2013 bestehenden Bahnrekord von Wendl/Arlt (38,542), aber danach setzten Eggert/Beneken und Steu/Koller ebenfalls neue Bestmarken, ehe sich zweiten Lauf schließlich Wendl/Arlt (38,292) den Rekord zurückholten.

Der Doppelsitzer aus Winterberg hatte sich nach zuletzt eher enttäuschenden internationalen Resultaten im vorgelagerten Nationencup erst für den Weltcup auf der Hochgeschwindigkeitsbahn qualifizieren müssen – was mit einem Sieg souverän gelungen war. Die von Geueke in Aussicht gestellten „richtigen Schlüsse“ aus den mäßigen Positionen neun (Klassiker) und elf (Sprint) zum Saisonauftakt in Innsbruck/Igls wurden jedenfalls gezogen und so kommentierte der Vordermann äußerst zufrieden: „Ein schöner Schritt nach vorne. Wir waren fahrerisch gut drauf und das Material war in Ordnung - nach dem verpatzten Start in Innsbruck umso wichtiger für das Selbstvertrauen. Wir freuen uns jetzt auf den nächsten Weltcup in Calgary und sehen mal, was da geht.“

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