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Erline Nolte fährt mit Pilotin Kim Kalicki auf sensationellen zweiten Platz

Silber auch für Christopher Weber im Viererbob


Lake Placid/Winterberg.
(Bü) Zwei Silberplätze gab es für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband (NWBSV) beim Bob-Weltcup in Lake Placid (USA). Fast schon sensationell war der zweite Rang, auf den nach langer Verletzungspause Anschieberin Erline Nolte (BSC Winterberg) mit Pilotin Kim Kalicki (Wiesbaden) raste. Auf diese Position verbesserte sich ebenfalls Noltes Vereinskollege Christopher Weber mit dem Vierer von Johannes Lochner (Stuttgart), nachdem man auf Vortag noch auf Platz vier gelandet war.

„Kim und Erline waren natürlich überragend, mit der wenigen Bahnerfahrung auf Rang zwei zu fahren, das ist eigentlich unglaublich“, befand Bundestrainer Rene Spies. Die 30-jährige Nolte, die ihr letztes großes Rennen am 20. und 21. Februar 2018 bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang (Südkorea) bestritten hatte, lag mit der acht Jahre jüngeren Kalicki in einer Gesamtzeit von 1:54,18 Minuten um 0,15 Sekunden hinter Kaillie Humphries/Lauren Gibbs (USA).

Leonie Fiebig (ebenfalls BSC Winterberg) erzielte mit Pilotin Stephanie Schneider (Oberbärenburg) in beiden Läufen die beste Startzeit im Feld der 13 Bobs. Trotzdem wurde das Duo (+0,27) im zweiten Durchgang durch Christine de Bruin/Kristen Bujnowski (Kanada/+ 0,22) noch von Position drei auf vier verdrängt. „Ich hatte zwei mega Startzeiten, habe aber leider nichts daraus machen können“, bedauerte Schneider und lobte damit zugleich ihre Anschieberin. Direkt dahinter folgten Mariama Jamanka/Kira Lipperheide (BRC Thüringen/TV Gladbeck/+ 0,53).

Auch Weber erhielt von seinem Piloten schon nach dem ersten Wettbewerb ein Kompliment: „Mit dem Start bin ich sehr zufrieden. Gerade mit dem Chris funktioniert das wieder super und wir können da ganz vorne mitmischen.“ Dabei mussten sich Lochner, Weber, Florian Bauer (Ohlstadt) und Christian Rasp (Königssee) hier mit Platz vier begnügen. Zeitgleich mit Francesco Friedrich, Candy Bauer, Martin Grothkopp (alle 

Oberbärenburg) und Alexander Schüller (Halle). Beide Crews waren in 1:50,10 Minuten um 0,60 Sekunden langsamer als die siegreichen Kanadier Justin Kripps, Ryan Sommer, Cameron Stones und Benjamin Coakwell. Achte wurden Christoph Hafer, David Golling (beide Bad Feilnbach), Christian Hammers (Wiesbaden) und Tobias Schneider (Bad Feilnbach/+ 1,21).

Noch besser lief es für Weber am zweiten Tag, als beim erneuten Erfolg des in 1:49,45 Minuten überlegenen Kripps-Schlittens das unveränderte Lochner-Quartett (+ 0,30 Sekunden) nach dem zweiten Durchgang noch die Ränge zwei und drei tauschte mit Friedrich, Bauer, Grothkopp und Thorsten Margis (Halle/+ 0,33). Dabei gelang im zweiten Lauf sogar die beste Startzeit des Tages (4,97 Sekunden). Auf Position 13 landeten Hafer, Michael Salzer (Stuttgart), Hammers und Schneider (+ 1,31).

Die mit Spannung erwartete nächste Weltcup-Station ist nun Winterberg. In der VELTINS-EisArena fahren die Viererbobs am 3. und 4. Januar 2020 zwei Rennen aus, wobei das zweite zugleich EM-Status besitzt. An jenem zweiten Tag sind auch die Frauenbobs am Start.

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