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Anna Köhler und Erline Nolte lösen in St. Moritz das Olympia-Ticket

 

St. Moritz/Winterberg. (Bü) Es wurde noch einmal spannend, aber es reichte. Mit Platz 17 beim Weltcup in St. Moritz verbuchte der rein Winterberger Damenbob Anna Köhler/Erline Nolte zwar sein schlechtestes Saisonergebnis, löste damit aber endgültig das Ticket zu den Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 in Pyeongchang (Südkorea).

Entscheidend war, dass die schnellen Frauen des BSC im Ranking der jeweils dritten Mannschaften die Führung vor Kanada und den USA verteidigen konnten, denn nur die zwei besten Nationen dürfen mit jeweils drei Schlitten an Olympia teilnehmen. Nach einem verpatzten ersten Lauf fanden sich die 24-jährige Pilotin und ihre vier Jahre ältere Anschieberin im Feld der 23 Bobs auf Platz 20 wieder und retteten sich damit gerade noch in den zweiten Durchgang. Dort fuhren sie mit der zwölftbesten Zeit noch um drei Ränge nach vorne. Christine de Bruin/Melissa Lotholz (Kanada) und Brittany
Reinbolt/Aja Evans (USA) konnten auf den Tagespositionen 14 und 15 nicht mehr viel Boden im Gesamtklassement gutmachen. „Ich weiß nicht, woran es heute lag. Doch egal, es hat gereicht“, jubelte Anna Köhler.

Auch am heimischen Stützpunkt in Winterberg war die Freude groß. „Die Fahrten in St. Moritz waren leider schlecht. Aber man muss ja die gesamte Saison sehen. Und da sind wir sehr stolz“, jubelten die Trainer Christopher Braun und Andreas Neagu unisono. Großes Lob kam ebenfalls von Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), der auf den Neuaufbau nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hinwies: „Das war das Wichtigste.

Zu Beginn der Saison haben wir mit Sicherheit nicht mit drei Startplätzen gerechnet, im Verlauf des Winters jedoch hat sich das immer mehr abgezeichnet.“ Die längst für Olympia qualifizierte Vereinskollegin von Köhler und Nolte beim BSC
Winterberg, Annika Drazek, schob diesmal wieder den Bob von Mariama Jamanka an und erreichte mit der Pilotin vom BRC Thüringen Platz zwei unmittelbar vor Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz (Oberbärenburg/Potsdam). Die souveränen Siegerinnen hießen Elana Meyers Taylor/Lolo Jones (USA).

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